Afrika-Cup Wetten in der Schweiz: Was bei Sporttip und Jouez Sport wirklich zählt

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Stand: 20 Oktober 2026 · geprüft anhand der Gespa-Bewilligungen und der Spielregeln von Swisslos Sporttip sowie Loterie Romande Jouez Sport.

Ein ausgetrockneter Fussballplatz mit Rasenstreifen im warmen Nachmittagslicht, im Hintergrund Palmen und ein flaches Stadiondach.
Der Afrika-Cup 2027 soll vom 19. Juni bis zum 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden.

Wer in der Schweiz auf den Afrika-Cup wetten will, hat exakt zwei legal eröffnete Gegenüber: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Alles andere – jede ausländische Marke, jeder Bonus, jede «beste Quote» – spielt sich ausserhalb der Schweizer Bewilligung ab, und die Folgen dieser Wahl sind nicht hypothetisch. Diese Seite sortiert die Anbieter nach dem, was die Gespa als Aufsicht und die beiden Veranstalter in ihren Spielregeln tatsächlich schreiben, und rechnet nach, was eine Quote, ein Cash-Out und ein «Gratisboost» den Wettenden tatsächlich kosten.

Was den Afrika-Cup als Wettgegenstand ausmacht

Der Afrika-Cup wird vom afrikanischen Kontinentalverband CAF organisiert und seit 1957 ausgetragen. Rekordsieger ist Ägypten mit sieben Titeln, Rekordtorschütze Samuel Eto’o mit 18 Toren. Seit 2019 nehmen 24 Mannschaften teil; nach der Ausgabe 2027 soll das Turnier ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden. Diese Eckpunkte ändern nichts an der Quote – sie entscheiden aber darüber, wie lange ein Wettmarkt überhaupt offen ist.

Ein Fussball liegt auf rotbraunem Sand am Rand eines Dorfes, die Abendsonne wirft lange Schatten.
Der Afrika-Cup 2025 fand vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko mit 24 Nationen statt.

Die letzte Ausgabe war der Afrika-Cup 2025 in Marokko, gespielt vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026. Sechs Vierergruppen, die Ersten und Zweiten kamen weiter, dazu die besten vier Gruppendritten, dann K.-o.-Runde mit Verlängerung und Elfmeterschiessen bei Gleichstand. Im Finale am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Gastgeber Marokko 1:0 nach Verlängerung. Zwei Monate später wertete die CAF das Spiel mit 3:0 für Marokko, weil Senegals Spieler nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff vorübergehend den Platz verlassen hatten; der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Torschützenkönig war Brahim Díaz mit fünf Toren, im Spiel um Platz 3 gewann Nigeria gegen Ägypten im Elfmeterschiessen mit 4:2.

Die nächste Ausgabe ist der Afrika-Cup 2027, geplant vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda. 54 Mannschaften haben sich zur Qualifikation gemeldet. Für die Wettangebote heisst das: Der nächste längere Marktzyklus beginnt im Sommer 2027. Bis dahin laufen einzelne Qualifikationsspiele und – je nach Gespa-Liste – allenfalls Testspiele als separate Wettereignisse.

Rechtslage in der Schweiz: zwei Veranstalter, geschlossene Liste

Online-Sportwetten sind in der Schweiz ein Grossspiel im Sinn des Geldspielgesetzes (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019, Art. 3 lit. c und e) und werden von der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern, beaufsichtigt – nicht vom ESBK, der nur Casinos führt. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung pro Spiel (Art. 21–25 BGS) und gilt nur in der Schweiz (Art. 4 BGS). Die Kantone haben die Zahl der Veranstalterinnen für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt.

Ein Bergpass in den Schweizer Alpen mit leerer Strasse und Schneeresten am Rand im ersten Frühlicht.
Im Finale des Afrika-Cups 2025 am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Gastgeber Marokko 1:0 nach Verlängerung.

Swisslos mit Sitz in Basel veranstaltet Sporttip gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Das Vertragsgebiet umfasst die Deutschschweizer Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Loterie Romande betreibt Jouez Sport in den sechs Westschweizer Kantonen Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Romandie und 221 Mitarbeitende, Sitz Avenue de Provence 14 in Lausanne.

Was gewettet werden darf, steht auf der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten. Qualifikationsrunden nur, wenn sie gelistet sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie gelistet sind, Rangwetten nur, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet, nie Wetten auf Trainingsläufe. Die Liste zeigt keine Eckball- oder Kartenmärkte und keine Esports-Sektion. Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind gesperrt. Ein Online-Konto verlangt Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz und im Vertragsgebiet der Veranstalterin (Art. 47 Abs. 3 VGS).

Eine ausländische Lizenz – Curaçao, Malta, Deutschland oder wo auch immer – hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung sind ein Vergehen: bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, gewerbsmässig bis zu fünf Jahre (Art. 130 BGS). Die Spielenden werden nicht bestraft – die Einsätze und Gewinne können aber im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt keinen Schweizer Schutz. Die Gespa publiziert eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS blockieren (Art. 86–93 BGS); Ende 2025 standen 671 Domains darauf, und blockierte Domains werden innert Stunden ersetzt.

Spielerisch und finanziell: was der Schutz kostet und was er bringt

Spielpartner müssen volljährig sein, mindestens 18 Jahre (Gespa). Wer als Wettkämpfer an einem Ereignis teilnimmt, darf auf dieses nicht wetten. Vor der ersten Sporttip-Teilnahme setzen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage – Oberlimite 9’999 CHF, unter 21 Jahren 1’000 CHF – und können zusätzlich eine Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage setzen. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Das ist die Spielregel von Swisslos; die geschen nehmen eigentlich nur 24 Stunden, Swisslos und Loterie Romande wenden in ihren Bedingungen drei Wochen aus.

Eine Spielsperre lässt sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst setzen, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos und in Liechtenstein. Wer sich selbst sperrt, kann die Sperre erst nach drei Monaten aufheben lassen (Art. 84 VGS), mit einer Fachstelle (Art. 81 BGS); eine selbstgewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Art. 89 VGS). Gesperrte oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze und Gewinne (Art. 45 BGS).

Gewinnende und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS) – anonyme oder Krypto-Auszahlungen existieren in der bewilligten Schweiz nicht. Kredit an Spielende ist verboten (Art. 75 Abs. 1 BGS). Welche Zahlungsmittel ein Anbieter akzeptiert, sagt dessen Spielregel, nicht das Gesetz.

Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und nicht Minderjährige oder gesperrte Personen ansprechen (Art. 74 BGS). Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Geldspiele ist verboten (Art. 74 Abs. 3) und wird mit Busse bis 500’000 CHF bestraft (Art. 131 BGS). Gratiswetten oder Gratisguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS). Bonus und Bedingungen stehen nur in den Spielregeln jedes Anbieters.

Wettarten und Quoten: vom Markt zur Marge

Die reguläre Spielzeit bei Sporttip umfasst die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit – beim Fussball also 90 Minuten plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer auf den Spielausgang «Sieg nach 44 Tagen» wettet, ohne dass das Wettprogramm es ansagt, wettet auf 90 Minuten plus Nachspielzeit.

Quoten schlagen zwei Quellen ab: die Einschätzung und die Marge. Auszahlungsquote und Marge sind dieselbe Seite eines Marktes: Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ) über alle Ausgänge, Marge = 100 % minus Auszahlungsquote. Beispielhaft für ein 1X2 mit den Quoten 2.10 / 3.40 / 3.60:

Eine Auszahlungsquote von rund 95 % bei einer Marge von etwa 4,6 % ist für einen 1X2-Markt bei einem 2-spaltigen Fussballmarkt in der Grössenordnung dessen, was bewilligte Anbieter ausweisen. Die Marge sitzt in jeder einzelnen Quote: Wer 30 CHF zu Quote 2,10 auf Heimsieg setzt, erhält bei einem Treffer 63 CHF zurück – 3 CHF davon über dem fairen Preis. Bei jedem ungültigen Ausgang geht der Einsatz vollständig an den Anbieter. Diese 4,6 % sind kein Fehler, sondern das Geschäftsmodell hinter jedem Markt.

Wetten auf den Afrika-Cup kommen in mehreren Formen: Einzelwette auf ein Spiel, Kombiwette auf mehrere Voraussagen, Systemwette auf eine Auswahl von Kombinationen, Langzeitwette auf den Turniersieger oder den Einzug ins Halbfinale, und Livewette während des Spiels. Bei Sporttip ist der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten 1 CHF, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette 1’000 CHF und für eine Systemwette 10’000 CHF; Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern.

Sporttip-Quotenboosts und Profitboosts

Quotenboosts gelten bei Sporttip nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage; Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettende nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Das ist die Marketing-Geschichte eines «gratis» Boosts: Der Einsatz und die Höhe des Boosts sind begrenzt, der Boost ist nur einmal nutzbar, und wer vor Spielbeginn aussteigt, verliert ihn.

Sporttip-Kombiboost

Der Kombiboost gilt nur online (Prematch, Live, Systemwetten) und verlangt mindestens vier Voraussagen mit Quote von je mindestens 1,50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen, Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Auch hier gilt: Wer die Mindestquote 1,50 pro Voraussage nicht trifft, bekommt keinen Boost – und wer vier Wetten zu Quote 1,50 in einer Kombination spielt, multipliziert 1,5–4 zu einer Kombiquote, deren Marge sich entsprechend verschiebt.

Cash-Out: was er kostet

Der Cash-Out-Betrag bei Sporttip ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Cash-Out gibt es bei Sporttip für Einzel-, Kombi- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen. Cash-Out ist also ein Versprechen, das nicht für jeden Markt gilt, mit einem Totalverlust an Kontrolle nach Annahme.

Livewetten bei Sporttip

Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird; Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1,00, und in spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid – kann Swisslos Wetten mit Quote 1,00 werten. Livewetten sind also kein verschobener fairer Markt, sondern ein eigener Markt mit eigener Abbruchregel.

Bet Builder und abhängige Ereignisse

Bei Sporttip werden voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert; nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Wer auf «Torschütze in der 1. Halbzeit» und «Endstand unter 2:1» in einem Spiel wettet, ohne den Bet Builder zu nutzen, riskiert die Annahme zu verlieren.

Wettmärkte zum Afrika-Cup: von der Gruppenphase zum Halbfinale

Der Spielplan von Gruppenphase, Viertelfinals, Halbfinals und Final entscheidet, wann Wetten möglich sind. Gruppenphase: sechs Vierergruppen, in der Vorrunde sind die Märkte am dichtesten, weil jedes Spiel einen unabhängigen Ausgang hat. Viertelfinale: acht Spiele, Märkte für «zieht ins Halbfinale ein», Einzelwetten auf das Spiel, Kombinationen über mehrere Viertelfinals parallel. Halbfinale: vier Ausgangslagen, Märkte für «Finaleinzug». Final: ein Spiel, Märkte für Turniersieger, Torschütze, Spielausgang – und oft Spezialmärkte wie «erster Torschütze» oder «erhält Gelb».

Wer auf den Turniersieger wettet, wettet auf eine Langzeitwette, deren Auszahlung erst am 18. Januar 2026 oder später feststeht. Bei einer Kombiwette auf mehrere Ausgaben einer Gruppenphase wettet man auf jedes Spiel einzeln, mit bekannten Quoten und Cash-Out-Möglichkeit. Bei einer Systemwette verteilt man den Einsatz auf eine Auswahl von Kombinationen – ein teilweiser Treffer fängt einen Totalverlust ab, der Bruttolohn ist aber kleiner als bei einer reinen Kombiwette.

Livewetten auf das Afrika-Cup-Spiel gibt es nur, wenn die Gespa-Liste das Ereignis führt und Sporttip oder Jouez Sport den Live-Markt öffnen. Welche Märkte konkret angeboten werden, hängt vom Anbieter und vom Spiel ab – die Gespa-Liste führt nicht einzelne Märkte pro Spiel, sondern die bewilligten Wettarten insgesamt.

Top-10-Anbieter im Vergleich: was die zwei Bewilligten können und die anderen nicht

Die folgende Einordnung unterscheidet die zwei bewilligten Veranstalter von den acht ausländischen Marken ohne Schweizer Bewilligung. Bewilligt heisst: Gespa-Aufsicht, Sperrregister-Anschluss, Schweizer Recht, Auszahlung auf ein Konto im eigenen Namen. Ohne Bewilligung heisst: keine Schweizer Aufsicht, kein Schweizer Schutz, mögliche DNS-Sperrelektronik, ausländische Gewinne steuerlich je nach Kanton anders behandelt.

Swisslos Sporttip

Swisslos mit Sitz in Basel betreibt Sporttip als bewilligter Veranstalter für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein; ein Online-Konto ist nur mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Vertragsgebiet möglich, und unter 18 Jahren ist die Teilnahme ausgeschlossen. Sporttip führt die Gespa-Liste und damit die bewilligten Afrika-Cup-Wettquellen in seinem Vertragsgebiet; wer auf dem Land wettet, kann den Wettschein in einer Verkaufsstelle abgeben oder online spielen. Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage (bis 9’999 CHF) sind Voraussetzung, eine Spielsperre für 1 bis 180 Tage ist möglich. Quotenboosts, Kombiboost, Cash-Out (nur online, nur vollständig) und Bet Builder stehen zur Verfügung. Sporttip ist der einzige bewilligte Anbieter für die Deutschschweizer Kantone und das Tessin und die einzige legale Quelle für Afrika-Cup-Wetten in diesen Kantonen.

Loterie Romande Jouez Sport

Loterie Romande mit Sitz in Lausanne betreibt Jouez Sport in den sechs Westschweizer Kantonen Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer in Genf oder Lausanne wohnt und auf den Afrika-Cup wetten will, hat genau diesen Anbieter – wer in der Deutschschweiz wohnt, geht zu Sporttip. Das Vertragsgebiet ist streng, ein Online-Konto ist nur mit Wohnsitz im Vertragsgebiet möglich, und die Spielregeln sehen die gleichen Schutzinstrumente vor: Verlustlimiten, Spielsperre, eine bewilligte Auszahlung. Die Frage, ob die Westschweizer Anbieterin zum Afrika-Cup exakt dieselben Wettarten führt wie Sporttip, hängt von der Gespa-Liste und den eigenen Spielregeln ab – sie ist eine Frage der konkreten Spielregel, nicht der Bewilligung.

Bruce Bet

Bruce Bet führt keine Schweizer Bewilligung; eine ausländische Lizenz – welche auch immer – hat in der Schweiz keine Kraft. Es gibt keinen Anschluss an das Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Recht und keine Schweizer Aufsicht; die Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen und per DNS blockiert sein. Welche Afrika-Cup-Märkte, Quoten oder Limits Bruce Bet anbietet, ist für die Frage, ob in der Schweiz jemand dort wetten soll, ohne Belang – das Geld liegt nicht unter Schweizer Schutz.

1xBet

1xBet führt keine Schweizer Bewilligung und damit keine Schweizer Aufsicht, kein Schweizer Sperrregister-Anschluss, kein Schweizer Recht. Eine ausländische Lizenz – so sie existiert – hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Wer dort spielt, riskiert die DNS-Sperrelektronik und den Verlust des Schutzes bei Streit. Für die Frage «Afrika-Cup-Wetten in der Schweiz» ist 1xBet keine Antwort, sondern ein Beispiel für die Anbieter, die in der Werbung auftauchen und in der Schweiz nicht spielen dürfen.

Funbet

Funbet führt keine Schweizer Bewilligung. Es gilt das, was für jede ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung gilt: kein Schutz, kein Sperrregister-Anschluss, mögliche DNS-Blockierung, ausländische Gewinne steuerlich je nach Kanton anders. Ob Funbet den Afrika-Cup im Programm führt, welche Quoten es anbietet und wie der Cash-Out aussieht, ändert daran nichts.

Boomerang Bet

Boomerang Bet führt keine Schweizer Bewilligung. Die Frage, ob Boomerang Bet den Afrika-Cup in seinem Wettprogramm führt, ist gegenüber der Frage, ob es in der Schweiz bewilligt ist, nachrangig – es ist nicht bewilligt. Wer dort spielt, hat keinen Schweizer Schutz; Gewinne können je nach Kanton anders behandelt werden.

BetLabel

BetLabel führt keine Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz Curaçao oder Malta hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Wer bei BetLabel auf den Afrika-Cup wettet, wettet ohne Schweizer Aufsicht, ohne Schweizer Sperrregister-Anschluss und mit dem Risiko einer DNS-Blockierung. Das ist kein Bonus, sondern eine Lücke im Schutz.

Gamdom

Gamdom führt keine Schweizer Bewilligung. Welche Afrika-Cup-Märkte Gamdom im Programm führt, ist für die Schweiz-Frage nachrangig – es gibt keine. Wer in der Schweiz auf den Afrika-Cup wetten will, hat die zwei bewilligten Veranstalter; alles andere ist rechtlich ein anderer Markt.

Pribet

Pribet führt keine Schweizer Bewilligung. Ausländische Lizenzen haben in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Für die Schweiz-Frage ist Pribet kein zweiter Anbieter neben Sporttip oder Jouez Sport, sondern ein Anbieter ausserhalb der Schweizer Bewilligung – mit allen Folgen für Schutz, Sperrregister und Besteuerung.

WirWetten

WirWetten führt keine Schweizer Bewilligung. Die Marke WirWetten gehört zu den Anbietern, die in der Schweiz nicht bewilligt sind und deren Domain auf der Gespa-Sperrliste stehen kann. Wer dort ein Konto hat, hat kein Schweizer Konto im Sinn von Art. 47 VGS – das ist eine ausländische Beziehung mit den entsprechenden Folgen für Schutz und Besteuerung.

Was diese Anbieter im Vergleich trennt – und was sie kosten

Marke Schweizer Bewilligung Veranstalter / berichtete Lizenz
Swisslos Sporttip Bewilligt SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Basel); Aufsicht Gespa
Loterie Romande Jouez Sport Bewilligt Loterie Romande (Lausanne); Aufsicht Gespa
Bruce Bet Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft
1xBet Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft
Funbet Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft
Boomerang Bet Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft
BetLabel Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft
Gamdom Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft
Pribet Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft
WirWetten Keine Lizenz nicht festgestellt; in der Schweiz ohne Kraft

Die Spalte «Bewilligung» ist die einzige, die in der Schweizer Frage zählt. Die Spalte «Veranstalter / Lizenz» sagt, wer hinter dem Produkt steht – bei den bewilligten die Veranstalterin nach BGS, bei den anderen der Hinweis, dass eine Lizenz «nicht festgestellt» ist und in der Schweiz ohnehin keine Wirkung hätte. Eine Marke, die in Deutschland oder Malta lizenziert ist, kann in der Schweiz trotzdem nicht bewilligt sein, weil Art. 4 BGS den Marktzugang an die Schweizer Bewilligung bindet. Wer in der Schweiz wettet, wettet also entweder bewilligt – oder ohne Schweizer Schutz.

Quotenrechnung am Beispiel Afrika-Cup 1X2

Ein Beispielmarkt mit den Quoten 2,10 / 3,40 / 3,60 ergibt eine Auszahlungsquote von rund 95,4 % und eine Marge von etwa 4,6 %. Wer 100 CHF auf Heimsieg (Quote 2,10) setzt, erhält bei einem Treffer 210 CHF zurück. Davon sind 100 CHF Einsatz, 110 CHF Nettogewinn. Wer auf Unentschieden (Quote 3,40) setzt, erhält 340 CHF bei 240 CHF Nettogewinn. Wer auf Auswärtssieg (Quote 3,60) setzt, erhält 360 CHF bei 260 CHF Nettogewinn. Bei jedem ungültigen Ausgang geht der Einsatz verloren.

Eine Kombiwette auf drei Voraussagen mit den Quoten 2,10, 1,80 und 1,50 hätte eine Kombiquote von 2,10 × 1,80 × 1,50 = 5,67. Wer 30 CHF setzt, erhält bei einem Treffer 170,10 CHF zurück – 140,10 CHF Nettogewinn. Bei einer Systemwette verteilt sich der Einsatz auf mehrere Kombinationen: ein teilweiser Treffer fängt einen Totalverlust ab, der Bruttolohn ist aber kleiner. Bei einem Cash-Out wird ein Teil des möglichen Gewinns vorzeitig ausgezahlt, mit einem Abschlag, der vom Anbieter jederzeit geändert werden kann.

Steuern auf Wettgewinne

Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zum Freibetrag pro Einzelgewinn einkommensteuerfrei; darüber fällt 35 % Verrechnungssteuer an, die über die Steuererklärung rückforderbar ist. Der Bund hat die Schwelle per 1. Januar 2026 auf 1’071’000 CHF festgelegt (2025: 1’070’400 CHF). Die kantonale Schwelle weicht ab, daher «je nach Kanton». Die meisten Wettenden bleiben deutlich unter dem Freibetrag und zahlen weder Einkommensteuer noch Verrechnungssteuer.

Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen keiner Schweizer Verrechnungssteuer; die kantonale Steuerpraxis kann sie aber als Einkommen erfassen – Thurgau etwa behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als voll steuerbares Einkommen unabhängig vom Betrag. Es gibt keine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz; eine solche Steuer darf nicht behauptet werden. Bei Unsicherheit: Steuerberater oder kantonale Steuerverwaltung fragen.

Häufige Fragen zum Afrika-Cup und zu Wetten in der Schweiz

Wer organisiert den Afrika-Cup, und wann findet die nächste Ausgabe statt?

Der Afrika-Cup wird von der CAF, dem afrikanischen Kontinentalverband, organisiert und seit 1957 ausgetragen. Die letzte Ausgabe war der Afrika-Cup 2025 in Marokko vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026; die nächste ist der Afrika-Cup 2027 vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda. 54 Mannschaften haben sich für die Qualifikation gemeldet.

Darf in der Schweiz auf den Afrika-Cup gewettet werden, und bei welchem Veranstalter?

Ja, aber nur bei den zwei nach interkantonalem Recht zugelassenen Veranstalterinnen: Swisslos mit dem Produkt Sporttip in der Deutschschweiz, im Tessin und in Liechtenstein, sowie Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport in der Romandie. Was gewettet werden darf, steht auf der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten; eine Lizenz im Ausland hat in der Schweiz keine Kraft.

Zählen Verlängerung und Elfmeterschiessen bei einer Wette auf den Spielausgang zur regulären Spielzeit?

Nein. Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer (Fussball 90 Minuten) plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Eine Wette auf den Spielausgang ohne Hinweis ist eine Wette auf 90 Minuten plus Nachspielzeit.

Wie berechnet sich der Gewinn aus Einsatz und Quote, und was ist die Marge?

Rückgabe = Einsatz × Quote; Nettogewinn = Einsatz × (Quote − 1). Bei einer Kombinationswette multiplizieren sich die Quoten zu einer Kombiquote. Die Marge ist das, was vom Einsatz im Markt bleibt; Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ) über alle Ausgänge eines Marktes, also Auszahlungsquote und Marge ergeben zusammen 100 %.

Wie funktionieren die Verlustlimiten, und wie wird eine Spielsperre eingetragen?

Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage werden vor der ersten Sporttip-Teilnahme gesetzt (bis 9’999 CHF, unter 21 Jahren bis 1’000 CHF). Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine Spielsperre ist produktbezogen für 1 bis 180 Tage möglich; eine unbefristete Sperre wird in das schweizweite Register eingetragen und gilt auch für Casinos und in Liechtenstein. Sie lässt sich frühestens nach drei Monaten mit einer Fachstelle aufheben.

Ab welchem Betrag fällt auf Wettgewinne Verrechnungssteuer an, und was bedeutet «je nach Kanton»?

Auf Gewinnen aus bewilligten Schweizer Grossspielen fällt ab dem Freibetrag pro Einzelgewinn 35 % Verrechnungssteuer an, rückforderbar über die Steuererklärung; der Bundesfreibetrag ist 1’071’000 CHF seit 1. Januar 2026, die kantonale Schwelle weicht ab («je nach Kanton»). Die meisten Wettenden bleiben unter dem Freibetrag. Ausländische Gewinne unterliegen keiner Schweizer Verrechnungssteuer, können aber je nach Kanton als Einkommen erfasst werden.

Verfasst vom Team von „Skiwetten”.

Copa América Wetten Schweiz 2026 – Anbieter, Regeln und Spielerschutz
Copa América Wetten Schweiz 2026 – Anbieter, Regeln und Spielerschutz

Online Copa América Wetten in der Schweiz: Schweizer Bewilligung, Spielerschutz bei Sporttip und Jouez Sport,…