Australian Open Wetten in der Schweiz: Was zwei Veranstalter erlauben und was es kostet
Stand: 20 Oktober 2026 · Geprüft gegen die Bewilligungslage der Gespa und die Spielregeln von Sporttip (Version 4.2) und Jouez Sport.

Wer in der Schweiz auf die Australian Open wetten will, hat genau zwei legale Adressen, und beide tragen denselben behördlichen Rahmen: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Was sich zwischen ihnen unterscheidet, ist nicht die Lizenz, sondern das Wettprogramm, die Limits und ein paar Eigenheiten bei Cash-Out, Boosts und Livewetten. Wer aus den acht weiteren Marken wählt, die im Netz als Wettanbieter für Tennis auftauchen, spielt ohne Schweizer Bewilligung – mit allen Konsequenzen, die das BGS daran knüpft.
Die Australian Open 2026 sind seit dem 1. Februar 2026 vorbei. Die Ausgabe 2027 beginnt am 17. Januar 2027 und endet am 31. Januar 2027, was den Zeitraum für die Wetten auf die nächste Auflage vorgibt. Wer jetzt Quoten vergleicht, vergleicht also schon den Markt für Melbourne 2027. Das ändert an den grundsätzlichen Mechanismen nichts, verschiebt aber den Blick: wer auf die laufende Ausgabe wettet, hat nur Restposten an Wettmärkten, wer ein Jahr voraus denkt, schliesst auf Spielerinnen und Spieler ab, die im Januar 2027 fit auf den Platz müssen.
Inhaltsverzeichnis
- Was die Australian Open als Wettgegenstand ausmacht
- Rechtslage: Wer in der Schweiz wetten darf
- Schutz vor Verlusten und die Frage, wer was trägt
- Wettarten und Quoten beim Tennis
- Reingewinn, Marktstruktur und die Frage, wohin das Geld fliesst
- Anbieter im Vergleich: Was die zwei Veranstalter leisten und was offshore nicht leistet
- Was bei der Abrechnung gilt – vom Einsatz bis zur Auszahlung
- Häufig gestellte Fragen zu Australian Open Wetten in der Schweiz
Was die Australian Open als Wettgegenstand ausmacht
Hartplatz, drei Formate und ein Match-Tiebreak, der Sätze verbindet
Die Australian Open sind das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres und werden im Melbourne Park auf Hartplatz ausgetragen. Der Belag war bis 2007 Rebound Ace, danach Plexicushion und ist seit 2020 GreenSet. Auf dieser Oberfläche sind Aufschlag und erste Bälle schneller als auf Sand, was sich auf die Satzverteilung auswirkt und damit auf die Quoten für Sätze und Spiele.

Bei den Herren wird über drei Gewinnsätze gespielt, bei den Damen über zwei. Bei 6:6 folgt ein Tiebreak, und im Entscheidungssatz wird ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte mit zwei Punkten Vorsprung gespielt. Diese Regel ist mehr als eine Fussnote: wer auf Satzergebnis oder auf die Gesamtzahl der Spiele wettet, muss wissen, dass der fünfte Satz der Herren nicht offen ausgetragen wird, sondern über den Match-Tiebreak entschieden wird. Wer auf den genauen Spielstand wettet, überlegt sich, ob der fünfte Satz mit 7:5, 6:4 oder eben über das Tiebreak endet – die Quoten dafür unterscheiden sich spürbar.
Wer zuletzt gewann und was das für die nächsten Quoten heisst
Carlos Alcaraz hat das Herreneinzel 2026 gewonnen, Jelena Rybakina das Dameneinzel. Beide Namen tauchen als Quotenfavoriten für 2027 auf, solange sie gesund bleiben. Der Rekordsieger der Open Era bleibt Novak Djokovic mit zehn Titeln im Herreneinzel, Serena Williams hält den Rekord bei den Damen mit sieben, Margaret Court hat insgesamt elf Einzeltitel, davon einige vor der Open Era ab 1969. Solche Zahlen stehen für sich und sagen wenig über die nächste Ausgabe, ausser dass Djokovic für den elften Titel nicht mehr im Gespräch ist.
Rechtslage: Wer in der Schweiz wetten darf
Nur zwei Veranstalter, beide von Gespa beaufsichtigt
Die Rechtsgrundlage für Sportwetten in der Schweiz ist das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51), in Kraft seit dem 1. Januar 2019. Sportwetten gelten darin als Grossspiel, die Aufsicht liegt bei der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht in Bern) – nicht bei der ESBK, die nur Casinos überwacht. Eine Bewilligung besteht aus zwei Teilen: einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung pro Spielform. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Beide haben ihren Sitz in der Schweiz und veranstalten unter dem BGS.

Die Swisslos Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft hat ihren Sitz in Basel und organisiert Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Ihr Sportwettprodukt heisst Sporttip und wird in den Deutschschweizer Kantonen AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, im Tessin und im Fürstentum Liechtenstein angeboten. Die Loterie Romande mit Sitz in Lausanne veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Beide Veranstalter haben zusammen den gesamtschweizerisch erlaubten Markt unter sich aufgeteilt, und was an Wettarten und Sportereignissen verfügbar ist, regelt die Gespa-Liste.
Die Gespa-Liste: Was darf gewettet werden, was nicht
Die Gespa führt eine geschlossene Liste der erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten (Version 10.09.2026, gestützt auf Art. 25 BGS und Art. 29 VGS). Wetten auf Wetter, Politik oder TV-Shows sind nicht erlaubt. Tennismärkte sind enthalten, soweit die jeweiligen Wettbewerbe aufgeführt sind. Qualifikationsrunden dürfen nur dann bewettet werden, wenn sie auf der Liste stehen. Damenwettbewerbe sind nur dann verfügbar, wenn die Damenkonkurrenz der Australian Open dort figuriert. Ranking-Wetten sind erlaubt, wenn das Ranking über die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet – was bei Grand-Slam-Turnieren regelmässig zutrifft. Wetten auf Trainingsläufe und andere Aufwärmrennen sind tabu. Eckball- oder Kartenmärkte, wie sie für Fussball bekannt sind, fehlen ohnehin, und ein Esports-Bereich erscheint auf der Liste nicht. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS).
Das bedeutet für die Australian Open: Matches aus dem Hauptfeld sind verfügbar, Satzwetten, Siegwetten und Handicap-Märkte gehören zum Standard, kombinierte Wetten auf mehreren Märkten eines Spiels gibt es nur über die Bet-Builder-Funktion. Auf andere Märkte zu setzen, die im Wettprogramm auftauchen, heisst nicht, dass sie erlaubt sind – sondern nur, dass der Veranstalter sie anbietet, was im Rahmen der Gespa-Liste geschieht.
Spielregeln, die das Wettergebnis bestimmen
Die Spielregeln von Sporttip (Version 4.2) fassen das verbindlich zusammen. Bei den Australian Open zählt die reguläre Spielzeit plus Nachspielzeit, doch die gibt es im Tennis nicht im klassischen Sinn. Was als «regulär» gilt, ist hier die volle Distanz des Spiels: bei den Herren bis zum Sieg im dritten Satz, bei den Damen im zweiten Satz. Verlängerung, Penaltyschiessen oder Tiebreak zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Bei den Australian Open ist der Match-Tiebreak im Entscheidungssatz also explizit Teil der Wette, sobald Satzwetten angeboten werden.
Wetten auf ein Ereignis, das nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen – etwa strittige Schiedsrichter-Entscheidungen im Tiebreak – kann der Veranstalter Wetten mit Quote 1.00 werten, eine Massnahme gegen verspätete Wetten während der letzten Punkte.
Ausländer haben keine Chance auf eine Schweizer Bewilligung
Eine ausländische Lizenz aus Malta, Curaçao, Deutschland oder einem anderen Land hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Wer aus dem Ausland in der Schweiz Sportwetten anbietet, macht sich strafbar – bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Handeln bis zu fünf Jahre (Art. 130 BGS). Wer als Wettkunde spielt, wird nicht bestraft, aber seine Einsätze und Gewinne können im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und kein Schweizer Schutz greift: kein Ausschlussregister, keine Spielsperre, keine unabhängige Beschwerdestelle.
Die Gespa führt eine Sperrliste mit ausländischen Domains, die Schweizer Telekomanbieter per DNS-Sperre blocken (Art. 86–93 BGS; erste Liste vom 3. September 2019, Ende 2025 mit 671 Domains). Bekannte Namen standen und stehen auf dieser Liste, darunter Anbieter wie Interwetten, Bet-at-Home und bet365. Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt, wenn die Sperre greift – ein Katz-und-Maus-Spiel, das die Wirksamkeit der Sperre einschränkt, aber nicht aufhebt.
Schutz vor Verlusten und die Frage, wer was trägt
Limits beim Wettkonto: Was gesetzlich verlangt wird und was Swisslos drauflegt
Wer bei Sporttip oder Jouez Sport ein Konto eröffnet, muss vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Das schreibt die Verordnung vor (Art. 87 VGS): der Veranstalter muss einen oder mehrere Höchstwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste verlangen. Es gibt keinen staatlich festgelegten Höchstbetrag für Einzahlungen – jede Person entscheidet selbst, wo die eigene Schmerzgrenze liegt. Eine Absenkung des Limits greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, was die Regeln von Sporttip vorsehen (die bundesrechtliche Mindestfrist beträgt 24 Stunden). Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage aktivieren.
Bei Sporttip liegt die Oberlimite bei CHF 9’999 – Spieler unter 21 Jahren dürfen höchstens CHF 1’000 setzen. Wer im Monat mehr verliert als das gesetzte Limit, kann in dieser Periode keine Wette mehr platzieren, und das System sperrt, bis das Limit zurückgesetzt wird. Das ist weniger eine Sicherheitslinie als ein Mechanismus, der den Alltag eingrenzt: wer an einem Sonntag beim Tiebreak eines Grand-Slam-Matches gerade CHF 800 verspielt hat, kann bis zum Monatsende nicht mehr weiter wetten, sofern die Limite entsprechend knapp gesetzt ist.
Spielsperre, Register und wie der Zugang gestoppt wird
Die Spielsperre ist im BGS und in der VGS geregelt (Art. 80–82 BGS). Man kann sich selbst für eine befristete Dauer ausschliessen – bei Swisslos produktbezogen für 1 bis 180 Tage – und diese Selbstsperre lässt sich vor Fristablauf nicht aufheben. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie für das Fürstentum Liechtenstein. Das Sperrregister ist das eine schweizweite Instrument, das im Ernstfall tatsächlich trägt: wer einmal drinsteht, kommt an keinem Geldspielautomaten und an keiner Wettannahmestelle mehr vorbei, solange die Sperre dauert.
Für die Aufhebung einer Sperre zieht das Gesetz eine Frist von drei Monaten und die Einbindung einer Fachstelle vor (Art. 84 VGS und Art. 81 BGS). Wer sich selbst nur eine Pause gönnen will, kann eine Selbstaussetzung bis zu sechs Monaten verlangen (Art. 89 VGS). Ausgeschlossene oder minderjährige Spieler haben keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn (Art. 45 BGS) – wer trotz Sperre wettet, verliert den Gewinn und riskiert, dass auch der Einsatz nicht zurückkommt. Gespa hat 2025 bei Testkäufen an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen einem Minderjährigen eine Sportwette verkauft – was den Sinn dieser Schutzmassnahmen unterstreicht, ohne sie als streng bezeichnen zu können.
Wer spielen darf und welche Pflichten das Konto mitbringt
Online-Teilnahme bei Swisslos verlangt mindestens 18 Jahre und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet. Es darf keine Spielsperre bestehen, jede Person darf sich nur einmal registrieren. Bei der Online-Registrierung werden die Daten aus einem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Bei Loterie Romande gelten entsprechende Regeln für die Westschweizer Kantone. Wer also im Kanton Zürich wohnt, kann kein Konto bei Jouez Sport eröffnen – und wer in Genf lebt, bekommt kein Konto bei Sporttip. Die Geographic schränkt also, was die Veranstalterwahl betrifft, schon im Voraus ein.
Wer selbst an einem Wettereignis teilnimmt, etwa als Schiedsrichterin oder Trainer, darf auf dieses Ereignis nicht wetten (Art. 19 BGS; ausdrücklich in den Spielregeln). Wer unter 18 ist, ist von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinne und Kontostände werden ausschliesslich auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS) – anonyme Auszahlungen und Kryptowährungen gibt es bei den bewilligten Veranstaltern nicht. Kreditvergabe an Spieler ist verboten (Art. 75 Abs. 1 BGS); wer das Konto überzieht, ist auf sich gestellt.
Wettarten und Quoten beim Tennis
Siegwetten, Satzwetten und der Match-Tiebreak im Wettschein
Für die Australian Open steht das übliche Tennis-Wettprogramm zur Verfügung: Sieger des Matches (1/2), Sieger nach Sätzen, Handicap auf Sätze, Gesamtzahl der Spiele, Sieg im ersten Satz und Satzwetten, gelegentlich mit verschiedenen Handicap-Stufen. Bei den Herren ist die Matchtiebreak-Regel wichtig, weil sie die Länge des Entscheidungssatzes bestimmt: wer auf «über 21,5 Spiele» wettet, geht implizit davon aus, dass das Match im fünften Satz über den Tiebreak geht – wer auf «unter 21,5» setzt, erwartet einen klaren Satz. Diese Quoten verändern sich auch mit dem Gesundheitszustand der Spieler und mit deren Tagesform, was auf Live-Märkten sichtbar wird.
Eine Besonderheit bei Sporttip: voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung – etwa «Satz 1 geht an Spieler A» UND «Satz 2 geht an Spieler B» – werden nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Wer eine solche Kombination ohne diese Funktion abgibt, riskiert, dass Swisslos die gesamte Kombinationswette für ungültig erklärt und nur den Einsatz zurückerstattet. Das schützt den Veranstalter vor Risiken, die er nicht überblicken kann, und es schützt den Wettenden davor, dass eine Wette storniert wird, ohne dass er es merkt.
Wie Quoten entstehen und was die Marge über den Anbieter verrät
Eine Wettquote ist das Verhältnis, in dem ein Anbieter Einsatz und möglichen Gewinn zueinander setzt. Bei einer Quote von 2.00 auf einen Spieler bekommt der Wettende im Erfolgsfall das Doppelte des Einsatzes zurück. Was selten auf dem Wettschein steht: der Anbieter behält auf jedem Markt eine Marge ein. Diese Marge lässt sich aus den Quoten für alle möglichen Ausgänge eines Marktes berechnen: die Auszahlungsquote ergibt sich aus 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ) und liegt unter 100 %; die Differenz zu 100 % ist die Marge.
Für einen einfachen Zwei-Wege-Markt – etwa «Sieg Spieler A oder B» – mit beiden Quoten bei 1.90 ergibt sich: 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) ≈ 0,95, also 95 % Auszahlungsquote und rund 5 % Marge. Das ist nicht der Preis, den der Veranstalter für einzelne Spieler verlangt, sondern der Anteil jedes eingesetzten Frankens, der auf Dauer im Markt bleibt. Die Bandbreite, die dabei realistisch erscheint, liegt je nach Markt und Anbieter zwischen 3 und 8 %, wobei Live-Märkte und Spezialwetten wie Handicap-Sätze eher am oberen Ende liegen und einfache Siegwetten nahe am unteren Ende.
Wer das wissen will, schaut sich die Quoten vor und nach dem Match an und sieht, wie sie sich unterscheiden – bei grossen Märkten ist die Marge niedriger, bei Nischenmärkten höher. Bei den Australian Open heisst das konkret: Sieger-Quoten auf Matches mit klaren Favoriten liegen nahe an der Gesamt-Marge des Marktes von 5 %, während Handicap-Wetten und exakte Satzergebnisse den Anbieter mehr kosten und entsprechend höhere Margen tragen.
Boosts, Quotenboosts und der Profitboost, der auch verschwinden kann
Sporttip kennt zwei Arten von Boosts, beide nur online. Der Quotenboost gilt für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage und erhöht die Quote. Der Profitboost erhöht den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettkunde nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost – wer vor Spielbeginn aussteigt, lässt den Boost hinter sich.
Wer auf eine Kombiwette setzt, kann den Sporttip-Kombiboost nutzen, der nur online für Prematch-, Live- und Systemwetten verfügbar ist. Er verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Mindestquote von je 1,50. Der Bonus auf den Nettogewinn staffelt sich: 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen. Auch hier sind Einsatz und Gewinnerhöhung limitiert. Wer mit kleineren Kombinationen spielt, bekommt wenig; wer das Maximum nutzt, sieht eine substantielle Erhöhung des Nettogewinns – aber muss auch fünfzehn Spiele gleichzeitig richtig tippen, was die statistische Grundlage für den Boost wieder relativiert.
Was Cash-Out bei Sporttip kostet und was es verspricht
Cash-Out bei Sporttip ist für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten verfügbar, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und es besteht keine Garantie, dass Cash-Out für jeden Markt zur Verfügung steht.
Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Das bedeutet konkret: wer nach dem ersten Satz aussteigen will, sieht einen Betrag, der unter dem liegt, was bei voller Sieger-Auszahlung herauskäme – das ist die Logik der Vorzeitauflösung. Wer mitten im fünften Satz das Cash-Out nicht anbietet, weil das Risiko unklar ist, hat Pech gehabt: ohne Garantie ist Cash-Out ein Angebot, kein Recht.
Livewetten und die Frage der Sendezeit
Bei den Australian Open spielt die Zeitverschiebung eine Rolle. Melbourne ist neun bis elf Stunden vor Mitteleuropa, je nach Sommer- oder Winterzeit. Die meisten Erstrundenpartien der Australian Open finden australischer Ortszeit am Vormittag statt, was europäischer Zeit Mitternacht bis Mittag bedeutet. Wer nachts um drei Uhr ein Match verfolgen will, setzt sich derselben Verlustlimite aus wie tagsüber – das System kennt keine Sperrstunde.
Livewetten stehen bei Sporttip für ausgewählte Märkte zur Verfügung. Die Wette gilt unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird – wer eine Quote sieht und klickt, hat gewettet, auch wenn das Bild beim Anbieter nicht funktioniert. Eine Pre-Match-Wette, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert wird, zählt mit Quote 1.00 – wer also nach dem Matchgewinn versehentlich auf den falschen Sieger klickt, bekommt den Einsatz zurück, aber nicht den Gewinn. In spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, strittige Schiedsrichter-Entscheidungen – kann der Veranstalter Wetten mit Quote 1.00 werten, was beim Tennis vor allem strittige Tiebreak-Punkte und Challenges betrifft.
Reingewinn, Marktstruktur und die Frage, wohin das Geld fliesst
Wie viel die Sportwetten in den Kantonen bewirken
Swisslos hat für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio. ausgeschüttet: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz, die wiederum Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe bedient. Aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio. – 2024 waren es CHF 122 Mio. Das ist ein Rückgang, der den Druck zeigt, dem ein gesetzlich abgeschlossener Markt ausgesetzt ist: bleibt das Wettangebot eng, sinken die Erträge, weil die Spielerinnen und Spieler zu ausländischen Anbietern ausweichen oder ganz wegbleiben.
Die Loterie Romande weist ähnliche Strukturen aus, ihre Geschäftsberichte zeigen Verkaufsstellen in der Westschweiz (2’350 nach dem letzten Bericht) und Mitarbeitende im niedrigen dreistelligen Bereich. Das ist ein Geschäftsmodell, das auf lokaler Verankerung beruht – und das nur funktioniert, weil ausländische Konkurrenz durch die DNS-Sperre und die fehlende Bewilligung ferngehalten wird.
Wer zahlt und wer nichts bekommt
Wettgewinne aus bewilligten Grossspielen – die ESTV nennt Sportwetten ausdrücklich – sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommensteuerfrei und werden erst oberhalb der Schwelle besteuert. Die eidgenössische Schwelle liegt seit dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000 (CHF 1’070’400 im Jahr 2025). Die kantonale Schwelle unterscheidet sich je nach Kanton, weshalb die Formulierung «je nach Kanton» zwingend ist – ein einzelner Wert wäre irreführend. Oberhalb der Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Ein typischer Wettender liegt deutlich unter dieser Schwelle: keine Einkommensteuer, keine Verrechnungssteuer, der Gewinn gehört ihm.
Wettgewinne von ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis behandelt sie unterschiedlich. Im Kanton Thurgau etwa werden Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe als voll steuerbares Einkommen erfasst. Es gibt keine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz – wer eine Wette platziert, zahlt nichts an den Staat, ausser über die Verrechnungssteuer im Gewinnfall. Für steuerliche Fragen ist der Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung zuständig, nicht der Wettanbieter.
Anbieter im Vergleich: Was die zwei Veranstalter leisten und was offshore nicht leistet
Bewilligungslage und rechtlicher Status
Die Übersicht vergleicht die zwei in der Schweiz bewilligten Veranstalter mit einer Auswahl an ausländischen Anbietern, die über keine entsprechende Schweizer Lizenz verfügen.
| Anbieter | Bewilligung | Veranstalter / ausgewiesene Lizenz |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Schweizer Sportwetten-Bewilligung (BGS, Veranstalter- und Spielbewilligung) | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Basel); Aufsicht Gespa |
| Loterie Romande Jouez Sport | Schweizer Sportwetten-Bewilligung (BGS, Veranstalter- und Spielbewilligung) | Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande); Aufsicht Gespa |
| Rainbet | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| BassBet | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| DirectionBet | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Betovo | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Rollbit | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Sportuna | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Cloudbet | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Bahigo | Keine Schweizer Bewilligung | Lizenz aus dem Ausland; ohne Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
Wer konkrete Wettmärkte, Quoten oder Auszahlungszeiten vergleichen will, sollte das Wettprogramm des jeweiligen Anbieters direkt aufrufen.
Swisslos Sporttip – Der einzige Anbieter für die Deutschschweiz
Sporttip ist das Sportwetten-Produkt der Swisslos Interkantonale Landeslotterie und steht allen offen, die im Vertragsgebiet wohnen. Die technischen Bedingungen sind klar geregelt: Mindesteinsatz CHF 1, Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000, für Systemwetten CHF 10’000 – was bei Livewetten auf einen Tiebreak eine scharfe Grenze setzt, wenn man gerade 800 Franken auf ein anderes Match gesetzt hat. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird gar nicht erst angenommen.
Cash-Out, Boosts und Livewetten sind verfügbar, aber an Bedingungen geknüpft: Boosts nur einmal pro Wettkunde, Cash-Out als vollständige Auflösung und ohne Teilauszahlung. Das ist die Plattform, an der die meisten Schweizerinnen und Schweizer landen werden, wenn sie auf die Australian Open wetten – nicht, weil sie die beste Quote hat, sondern weil sie die einzige legale ist. Wer mit den Einschränkungen leben kann, bekommt hier ein solides, eng reguliertes Produkt mit klaren Regeln und einer Aufsicht, die bei Konflikten tatsächlich eingreift.
Was an Sporttip auffällt: die Reichweite der Wetten ist durch die Gespa-Liste begrenzt, nicht durch die Phantasie des Anbieters. Damit fehlen manche Spezialmärkte, die internationale Anbieter anbieten – ein bewusster Verzicht, der im Schutz der Spieler begründet ist und nicht in der mangelnden Technik.
Loterie Romande Jouez Sport – Die Westschweizer Alternative
Jouez Sport ist das Gegenstück zu Sporttip auf der anderen Seite der Sprachgrenze und steht den Bewohnerinnen und Bewohnern der Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura offen. Eine Online-Registrierung funktioniert nur mit Wohnsitz in einem dieser Kantone – wer in Genf wohnt, kann kein Konto bei Sporttip eröffnen, und wer in St. Gallen lebt, hat keinen Zugang zu Jouez Sport. Die Verkaufsstellen in der Westschweiz sind 2’350, dazu kommen 221 Mitarbeitende, was eine physische Verankerung schafft, die online nicht sichtbar ist.
Die Wettangebote decken sich im Grundsatz mit Sporttip, da beide an die Gespa-Liste gebunden sind. Welche kantonalen Eigenheiten es bei der konkreten Auswahl der Märkte gibt, hängt von der Geschäftspolitik der Loterie Romande ab.
Anbieter ohne Schweizer Bewilligung – Was das eigentlich heisst
Rainbet, BassBet, DirectionBet, Betovo, Rollbit, Sportuna, Cloudbet und Bahigo haben keine Schweizer Bewilligung. Die Werbung für Glücksspiele, die in der Schweiz nicht erlaubt sind, ist nach Art. 74 Abs. 3 BGS verboten und kann mit einer Busse bis zu CHF 500’000 geahndet werden (Art. 131 BGS). Wer dort ein Konto eröffnet, tut das auf eigenes Risiko: die Domain kann auf der Gespa-Sperrliste landen, der Zugang ist dann über Schweizer Internetanbieter blockiert.
Die Spieler selbst werden in der Schweiz nicht bestraft – das hat das Bundesamt für Justiz klargestellt. Aber: kein Schweizer Ausschlussregister greift, keine Schweizer Spielsperre schützt, keine Schweizer Aufsicht prüft die Quoten oder die Fairness der Auszahlung. Wer aus dem Angebot einer dieser Marken auf die Australian Open wettet, gewinnt oder verliert zwar wie bei einem legalen Anbieter – nur ohne jedes Sicherheitsnetz und mit dem Risiko, dass die Gewinne im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden und die Steuerbehörde im Kanton Thurgau die Gewinne als steuerbares Einkommen erfasst.
Die Kriterien, die für die Schweizer Veranstalter gelten – Verlustlimiten, Spielsperre, Gespa-Liste der erlaubten Märkte, Schweizer Bewilligung und Aufsicht, Schutz für Spieler unter 21 – greifen offshore nicht. Was die Marken im Programm führen, lässt sich von aussen nicht verifizieren: welche Tennis-Märkte angeboten werden, wie hoch die Margen sind, ob Cash-Out funktioniert, wann Auszahlungen kommen. Wer trotzdem spielt, übernimmt jede dieser Unbekannten selbst.
Was bei der Abrechnung gilt – vom Einsatz bis zur Auszahlung
Wie sich der Gewinn aus Quote und Einsatz zusammensetzt
Eine Wette bei Sporttip wird nach einer einfachen Regel abgerechnet: Gewinn = Einsatz × Quote. Bei einer Einzelwette mit Einsatz CHF 10 und Quote 2,50 sind das CHF 25 zurück, also CHF 15 Nettogewinn. Bei Kombinationswetten multiplizieren sich die Einzelquoten zur Gesamtquote – aus drei Quoten von 1,80, 2,10 und 1,95 wird eine Gesamtquote von 7,371. Bei einem Einsatz von CHF 5 ist die Rückzahlung CHF 36,86, der Nettogewinn also CHF 31,86. Der Gewinnbetrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet – eine Schweizer Eigentümlichkeit, die bei kleinen Einsätzen sichtbar wird.
Die Auszahlung erfolgt auf das hinterlegte Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers. Bei Sporttip ist das in der Regel ein Bankkonto in der Schweiz oder eine anerkannte Zahlungs-App. Anonyme Auszahlungen oder Auszahlungen in Kryptowährungen gibt es im bewilligten Markt nicht – eine Selbstverständlichkeit, die offshore nicht gilt.
Wenn die Verlustlimite erreicht ist
Wer seine 30-Tage-Limite voll ausgeschöpft hat, kann im Rest des Zeitraums keine Wetten mehr platzieren. Das System blockt, bis das Limit zurückgesetzt wird – entweder automatisch am Ende der Periode oder durch eine bewusste Anpassung nach Ablauf der 72-Stunden-Frist. Wer also im Januar während der Australian Open mehrere Spiele angesetzt hat, kann sich mit einer zu tief gesetzten Limite selber aussperren. Wer mit einer hohen Limite spielt, gibt sich Spielraum, läuft aber auch eher in Verluste. Die Logik der Verlustlimite ist weniger Sicherheit als Mechanismus: sie zwingt, sich am Anfang des Monats festzulegen.
Wann Steuern anfallen und wann nicht
Wer unter der Schwelle bleibt, hat keine einkommensteuerrechtlichen Konsequenzen und keine Verrechnungssteuer zu zahlen. Wer darüber liegt – was bei Einzelwetten praktisch nie vorkommt – bekommt 35 % Verrechnungssteuer vom Veranstalter abgezogen und kann sie über die Steuererklärung zurückfordern. Bei Gewinnen von ausländischen Anbietern gilt das nicht; was im Kanton Thurgau als steuerbares Einkommen erfasst wird, ist am Wohnsitz-kantonal unterschiedlich.
Häufig gestellte Fragen zu Australian Open Wetten in der Schweiz
Wann fanden die Australian Open zuletzt statt, und wann beginnt die nächste Ausgabe?
Die Australian Open 2026 wurden vom 18. Januar bis 1. Februar 2026 in Melbourne ausgetragen. Die Ausgabe 2027 ist für den 17. Januar bis 31. Januar 2027 angesetzt. Wer jetzt Wetten platziert, wettet auf die kommende Ausgabe, nicht auf ein laufendes Turnier.
Darf in der Schweiz auf die Australian Open gewettet werden, und bei welchem Veranstalter?
Ja, aber nur bei den zwei bewilligten Veranstaltern: Swisslos mit Sporttip für die Deutschschweizer Kantone, das Tessin und Liechtenstein, und Loterie Romande mit Jouez Sport für die Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Andere Marken haben keine Schweizer Bewilligung und fallen unter die DNS-Sperre der Gespa.
Wie wirkt sich der Match-Tiebreak im Entscheidungssatz auf Wetten aus?
Bei den Herren wird der fünfte Satz und bei den Damen der dritte Satz als Match-Tiebreak bis zehn Punkte mit zwei Punkten Vorsprung gespielt. Wer auf Satzwetten oder auf die Gesamtzahl der Spiele setzt, muss diese Regel einkalkulieren – ein Match-Tiebreak bringt mehr Spiele als ein regulärer Satz.
Wie berechnet sich der Gewinn aus Einsatz und Quote, und was ist die Marge?
Gewinn ist Einsatz mal Quote, bei Kombinationen das Produkt der Einzelquoten. Ein Anbieter behält auf jedem Markt eine Marge: bei einem Zwei-Wege-Markt mit beiden Quoten 1,90 liegt die Marge bei rund 5 %, weil die Auszahlungsquote von etwa 95 % unter 100 % bleibt. Je höher die Marge, desto mehr vom Einsatz bleibt langfristig beim Anbieter.
Welche Verlustlimiten gelten, und wie lässt sich eine Spielsperre beantragen?
Vor der ersten Teilnahme werden Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt, Oberlimite bei Sporttip CHF 9’999 und für unter 21-Jährige CHF 1’000. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine Spielsperre kann bei Swisslos für 1 bis 180 Tage selbst gesetzt werden, eine unbefristete Spielsperre gilt schweizweit und ist im Sperrregister eingetragen.
Was bedeutet der Steuerfreibetrag bei Wettgewinnen, und warum heisst es «je nach Kanton»?
Wettgewinne aus bewilligten Grossspielen sind bis zur Schwelle einkommensteuerfrei; die eidgenössische Schwelle liegt seit 2026 bei CHF 1’071’000. Die kantonalen Schwellen unterscheiden sich, weshalb die Formulierung «je nach Kanton» zwingend ist. Über der Schwelle werden 35 % Verrechnungssteuer abgezogen. Für die meisten Wettenden bleibt der Gewinn unter der Schwelle und damit steuerfrei.
Erstellt vom Redaktionsteam „Skiwetten”.